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KTT-Saisonplan 2020

Stand: Januar 2020
 

13.März Bonn: Zentrale Leistungsüberprüfung DTU DTU-Kaderathleten
15.März Bonn: Swimathlon - NRW-Meisterschaft ALLE
19.April Alsdorf: Duathlon DM/EM Wer will
03.Mai Versmold: Swim & Run NRWTV-Nachwuchs-Cup
Nachwuchs-Cup-Starter

Nachwuchs-Cup Starter
Liga Starter

10.Mai Buschhütten: NRW-Liga Männer/Frauen - Team-Sprint
Buschhütten: Jedermann + Kurzdistanz

Liga Starter
ALLE

10.Mai Gladbeck: NRWTV-Nachwuchs-Cup und DM-Quali Nachwuchs/Cup Starter
17.Mai Gütersloh: 2. Bundesliga Nord Männer / Frauen - Teamsprint
NRW-Liga Männer / Frauen - Sprint-Triathlon
Regionalliga Männer
Bundesliga- und Liga Starter
17.Mai Forst: DTU-Cup Nachwuchs Qualifizierter Nachwuchs
17.Mai Hagen: Oberliga Männer / Verbandsliga Süd Männer - Kurzdistanz Liga-Starter
06./07.Juni Düsseldorf "Finals" - 1. Bundesliga - DM-Sprint Elite Männer/Frauen und AK Bundesliga Starter + ALLE
07.Juni Harsewinkel: Regionalliga Männer/Frauen - Kurzdistanz / Oberliga Frauen - Sprintdistanz Liga Starter
14.Juni Kamen: Regionalliga Frauen - Kurzdistanz Liga Starter
14.Juni Bonn: Oberliga Männer - Mitteldistanz Liga Starter
21.Juni Eutin: 2. Bundesliga Nord Männer / Frauen - Sprint-Triathlon Bundesliga Starter
21.Juni Jena: DTU-Cup Nachwuchs Qualifizierter Nachwuchs
21.Juni Altena: Landesliga Süd Männer - Kurzdistanz Liga Starter
21.Juni Steinbeck: Regionalliga Männer / Oberliga Männer - Kurzdistanz Liga Starter
28.Juni Münster: 1. Bundesliga - Team-Relay Männer/Frauen Bundesliga Starter
05.Juli Saerbeck: NRW-Liga Frauen / Oberliga Frauen - Kurzdistanz Liga Starter
05.Juli Grimma: 2. Bundesliga Nord Männer / Frauen - Sprint-Triathlon Bundesliga Starter
12.Juli Verl: 2. Bundesliga Nord Männer / Frauen - Sprint-Triathlon
NRW-Liga Männer / Frauen - Sprint-Triathlon
Bundesliga- und Liga Starter
18.Juli Hannover: 2. Bundesliga Nord Finale Männer / Frauen - Sprint-Triathlon Bundesliga Starter
18./19.Juli Schongau: Deutsche Nachwuchs-Meisterschaft Triathlon Qualifizierter Nachwuchs
26.Juli Tübingen: 1. Bundesliga - Männer/Frauen - Sprint-Triathlon Bundesliga Starter
02.August Sassenberg: Regionalliga Frauen - Kurzdistanz / Oberliga Männer - Kurzdistanz - NRW-Meisterschaft Liga Starter
09.August Rheine: Regionalliga Frauen - Sprint / NRW-Meisterschaft Sprint M+F Liga Starter
15.August Hückeswagen: Mitteldistanz - NRW-Meisterschaft ALLE
16.August Goch: NRWTV-Nachwuchs-Cup Nachwuchs-Cup Starter
23.August Nürnberg: 1. Bundesliga - Männer/Frauen - Sprint-Triathlon Bundesliga Starter
30.August Krefeld: NRW-Liga Männer / Frauen - Kurzdistanz / Landesliga Süd - Männer Liga Starter
30.August Riesenbeck: Regionalliga Männer - Kurzdistanz / Oberliga Frauen - Kurzdistanz Liga Starter
06.Sept. Köln: Köln City Triathlon - Jedermann/Olympische Distanz/Mitteldistanz ALLE + Helfer
06.Sept. Kalkar-Wissel: NRWTV-Nachwuchs-Cup
Verbandsliga Süd Männer / Landesliga Süd Männer - Kurzdistanz
Nachwuchs-Cup- und Liga Starter
12.Sept. Vreden: Regionalliga Frauen / Oberliga Frauen - Sprint / NRWTV-Nachwuchs-Cup Nachwuchs-Meisterschaft Liga- und Nachwuchs-Cup Starter
13.Sept. Wesel: Regionalliga Männer - Kurzdistanz Liga Starter
13.Sept. Ratingen: NRW-Liga Männer / Verbandsliga Süd Männer / Landesliga Süd Männer - Kurzdistanz Liga Starter
13.Sept. Saarbrücken: 1. Bundesliga - Männer/Frauen - Sprint-Triathlon Bundesliga Starter
Oktober Lissabon: event. Team-Relay-Club-EM Bundesliga Starter

 

Pulheim - Wieder ein Fest!

#Jemeinsam und Rot überall. Es war wieder das erhoffte alljährliche KTT-Fest. Mit 15 Staffeln (Pulheim-Vereinsrekord!), gut 100 Läufern und vielen Freunden des Vereins war es ein toller Start ins Jahr!
Auch sportlich war es wieder äußerst erfolgreich: die beiden KTT-Schüler-Teams landeten auf 1 und 2, die KTT-Frauen siegten überlegen, die KTT-Mixed-Staffeln I bis III wurden 1., 3. und 5 in ihrer Wertung, nur unsere erste Männerstaffel muss sich dieses Mal geschlagen geben und belegte hinter Daniels schnellen Jungs von On mit "unserem" Matthias Graute den zweiten Platz. Einzelstrecken: Katharina Lieb gewann den Halbmarathon und Annabel Diawuoh wurde auf der Marathonstrecke Zweite. Alle KTT-Staffeln gaben ihr Bestes, feuerten sich gegenseitig an und sorgten für viel Stimmung auf der Strecke. Neben den erfolgreichen Bundesliga-Athleten - nicht weniger als 25 waren am Start - gab es auch jede Menge zufriedene Gesichter bei unseren AK-Athleten. Und das zählte am Ende, denn das Besondere an dieser in jeder Hinsicht gelungenen Veranstaltung waren wieder die vielen schönen Gespräche, die man am Rande der Strecke führen konnte, die alten Bekannten, die man traf. Danke an alle, die zu diesem gelungenen Tag beigetragen haben!
Ein besonderer Dank geht noch an David, Mala, Anne, Felix, Martina, Lukas und Pit und die anderen Helfer und Betreuer!

#Jemeinsam mit ProathletesAutohaus Rolf HornBioracer GermanySports-Block und pulsschlag
 

"Frohe Festtage"

… wünschen wir allen Mitgliedern, Freunden und Unterstützern des Vereins. Es war schön, dass so viele die Storys unseres Weihnachtskalenders wieder gelesen, geteilt oder kommentiert haben. Er soll ja nicht nur den Verein und unsere Sportart darstellen, sondern auch mitunter schwierige Themen ansprechen und besondere Menschen präsentieren. Vielleicht hat er ja auch etwas zum Nachdenken angeregt.
Im Lauf der Jahre ist das Kölner Triathlon-Team 01 beständig gewachsen, ist für viele wie eine Familie geworden. Das macht uns stolz und sorgt dafür, dass die Bilanz des persönlichen Engagements immer noch stimmt. Das KTT 01 hat sich im Lauf der Jahre zu einem organisch gewachsenen Mikrokosmos entwickelt, bei dem man jedoch nicht vergessen sollte, dass es auch andere wichtige Dinge gibt. In diesem Sinne wünschen allen ein gutes und gesundes Jahr 2020! Bis bald!!

#Jemeinsam mit Proathletes, Bioracer GermanyAutohaus Rolf Horn und Sports-Block

"Grenzgänger"

Grenzgänger mal in einem etwas anderen Sinne: Sie starten auch in der Landesliga und qualifizieren sich im gleichen Jahr für die Ironman-WM auf Hawaii, sie kommen vom Sommerbiathlon, lernen gerade erst Schwimmen und starten in derselben Saison noch in der zweiten Bundesliga, sie fassen das Triathlontraining mehr als eine Spaßveranstaltung auf und gewinnen die Juniorinnen-Wertung im Nachwuchs-Cup des NRWTV. Die Rede ist von Dirk Schnöring, Lasse Schoefisch und Carlota Hellbusch. Allen gemeinsam ist bei allem Talent eine ansteckende, positive Grundeinstellung. Auch sie stehen für das breite bunte Spektrum des Kölner Triathlon-Team 01.

#Jemeinsam mit ProathletesBioracer GermanyAutohaus Rolf HornSports-Block, Dirk Schnöring, Carlota Hellbusch und Lasse Schöfisch

Die vier "neuen" Athletinnen im KTT-TopTeam

Wir freuen uns über vier Neuzugänge beim KTT 01, die eigentlich schon bei uns waren, aber die wir nun in der Saison 2020 in vollen Zügen genießen dürfen. Da ist zum Einen Mala Schulz, die mit Erststartrecht zum KTT wechselt, aber schon seit 2019 Mitglied im Verein ist. Sie hat mit starken Leistungen in der Bundesliga bei Uerdingen überzeugt, wurde deutsche Meisterin bei den Juniorinnen 2018 und dürfte in den kommenden Jahren eine wertvolle Stütze unseres Teams sein. Sie wird seit 2019 von Benja Herrera trainiert. Auch Felipa Herrmann ist schon seit 2019 beim KTT 01. Die deutsche Vizemeisterin bei der Jugend B ist ab 2020 auch bei den "Großen" startberechtigt und wird in den Bundesliga-Teams von Proathletes KTT 01 zum Einsatz kommen. Die Dritte im Bunde, Anna Pauline Saßerath - Triathletin, startet schon seit einigen Jahren für uns, befindet sich ebenfalls unter Benjas Fittichen, ist mit Erststartrecht zum AS Neukirchen-Vluyn gewechselt und darf nun ENDLICH ohne jede Einschränkung ihr Zweitstartrecht für das KTT wahrnehmen. Last but not least schließlich Belli Pirelli Isabell Donath. Die ehemals schnellste Schwimmerin der Triathlon-Bundesliga ist von einer langwierigen Verletzung kuriert und wird unsere Teams in 2020 wieder unterstützen. Mit einer Kaderstärke von etwa zwanzig Athletinnen dürften die Teams von ProAthletes KTT 01 für die beiden Bundesligen gut gerüstet sein!

#Jemeinsam mit ProathletesBioracer GermanyAutohaus Rolf HornSports-Block und 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga

Ruben Zepuntke!!

@Ruben Zepuntke: Erstmal muss ich mich bedanken, dafür, dass mich die Triathlon Community so gut aufgenommen hat. Vor allem einen Quereinsteiger wie mich.
Ich kann mich deswegen kaum auf ein bestimmtes Highlight festlegen. Es gab viele schwere und schöne Momente in meinem ersten Triathlonjahr als Profi.
Angefangen mit der verrückten Aufholjagd auf Jan Frodeno in Buschhütten und dem damit verbundenen dritten Platz. Oder zwei Wochen später bei der Challenge Heilbronn, wo ich den Kienle im Wasser und vor allem auf dem Rad ärgern durfte.
Trotz allem ist der Start in der 1. Bundesliga in meiner Heimatstadt Düsseldorf am Wichtigsten gewesen. Nicht nur, weil es meine Heimatstadt ist, sondern auch, weil ich noch eine Rechnung mit der Radstrecken offen hatte (die zum Teil bei der Tour de France 2017 befahren wurde).
So konnte ich - zwar im KTT-Dress - die Kulisse und die Stimmung genießen. Mein absolutes Highlight! Am Wechsel nach dem Rad muss ich noch arbeiten …
Vielen Dank dem KTT für die tolle Erinnerung. Ich freue mich schon auf den nächsten Start!

#Jemeinsam mit Jan Frodeno, Sebastian Kienle, Kölner Triathlon-Team 01, ProathletesBioracer GermanyAutohaus Rolf HornSports-Block und Triathlon Team Düsseldorf e.V.

Der neue KTT-Helm

"Futtern statt gefüttert werden" (!!!!) oder warum es sinnvoll ist, IMMER einen Radhelm zu tragen!
Ich weiß, meine Ktt'ler verdrehen schon die Augen, wenn ich nur damit anfange … ABER wer schon einmal "Kontakt" mit einem Auto hat, weiß, wozu ein Helm gut sein kann. Der Grund, auch auf einem normalen Rad einen Helm zu tragen, ist in unserem Verein entweder ein Beinahe-Unfall, der Umstand, dass die betreffenden Athleten Eltern werden oder - selten! - die Erkenntnis, dass man auch auf einem City-Bike nicht vor Autos geschützt ist, die einem die Vorfahrt nehmen. Vielleicht trägt der neue KTT-Helm - für Mitglieder fast umsonst zu haben - dazu bei, Überzeugungsarbeit zu leisten! Denkt daran, ein Helm kann Leben retten! Übrigens nicht nur von Kindern, sondern auch von Menschen, die älter als 14 Jahre sind und nur mal eben ein paar Hundert Meter fahren müssen. Dass ein Helm die Frisur ruiniert und es lästig ist, ihn mit sich herumzuschleppen, dürfte nicht so schwer wiegen, wie die Aussicht, möglicherweise als Pflegefall zu enden! In diesem Sinne!!

#Jemeinsam mit Proathletes, Bioracer GermanyAutohaus Rolf HornSports-Block und EKOÏ

Neue im KTT-Top Team

Wir freuen uns, sechs neue Athleten im KTT-Topteam für die beiden Bundesligen begrüßen zu dürfen! Sie kamen über bewährte Verbindungen (Lubos Bilek, Warwick Dalziel Triathlon Coaching), einige haben sich direkt beworben, einige hatten wir auch auf unserer To-Do-Liste! Ein guter alter Bekannter ist auch darunter - Renning Elischer! Zum Teil sollen Sie über die zweite Liga Erfahrung sammeln, einige wollen direkt in der ersten Liga durchstarten. Willkommen Arnaud des Boscs (FRA), Frederik Juhl Leiszner(DEN), Kurt McDonald (AUS), Triatleet Mika Vekemans (BEL) Morten Schmidt und Renning Elischer!!

#Jemeinsam mit ProathletesBioracer GermanyAutohaus Rolf Horn und Sports-Block

Benny Lenatz

Benjamin "Benny" Lenatz - unser Kandidat für Tokio 2020
Seit 2015 ist Benjamin Lenatz (Benny) ein wichtiger Teil unseres Vereins und vertritt unsere Farben auf diversen Kontinenten. Egal ob Australien, Japan, USA, Madeira oder mehrfach im Jahr auf Lanzarote - unseren Paratriathleten aus dem Bergischen Land trifft man all around the globe!
Nach vielen erfolgreichen Jahren im Rollstuhlbasketball entschloss sich Benny 2014 - infiziert von seiner Frau Frauke -, seine professionelle Laufbahn im Paratriathlon fortzusetzen. Seitdem widmet er sich zielgerichtet und akribisch dem Training im Schwimmen, Handcycling und Rennrollstuhlfahren. Sein Ziel ist ambitioniert, aber realistisch: die Teilnahme bei den PARALYMPICS in TOKYO 2020! Um sich zu qualifizieren, muss er bis Mitte nächsten Jahres zu den 9 besten Triathleten seiner Klasse zählen.
Dabei wird der Strahlemann aus Hückeswagen tatkräftig von seiner Frau (selbst KTT-Liga-Starterin), seinem Kraftcoach Patrick Bartsch (Gesundheitszentrum Gektis) und unserem Trainer Olli Quittmann, der gerade seine Promotion an der Deutschen Sporthochschule Köln abgeschlossen hat, unterstützt und begleitet. Trotz einer verletzungsbedingten Pause im Sommer sind seine letzten Ergebnisse, derzeitige Form und Trainingsbedingungen so gut wie je zuvor!
Wer seinen Weg hautnah miterleben will, kann ihm auf instagram folgen (@benjamin.lenatz). Wer ihn sogar als Sponsor unterstützten will, kann ihn auch über Facebook erreichen. Wir sind gespannt und drücken ihm für 2020 alle Daumen!
Benjamin Lenatz

ProathletesBioracer GermanyAutohaus Rolf Horn und Sports-Block
#jemeinsam #TEAMBenny #roadtotokyo

13. Ausgabe 100x100(50)

Nun schon die 13. Ausgabe der legendären KTT-100x100. Auch dieses Jahr wieder in drei Gruppen (100 x 50 - Abgangszeit 1:00 / 100 x 100 - Abgangszeit 1:45 / 100 x 100 - Abgangszeit 1:30)

https://www.facebook.com/KTT2001/videos/576795342877559/

Video by Ann Gela Ukena

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Ein Kttler auf Abwegen

Autor Lucas Abel:

Das letzte Jahr durfte ich im Rahmen des Weltwärts-Programms der Bundesregierung in Uganda verbringen. Vor Ort habe ich in einer staatlichen Primary School sowie in einem Kinderheim gearbeitet.
Nach umfassender Vorbereitung ging es im August 2019 los, vom ersten Moment an hat mich Uganda als ein Land mit vielen Gegensätzen fasziniert und gepackt. Skyscraper in der Hauptstadt Kampala vs. unberührte Natur im Busoga Distrikt. Slums und Subsistenzwirtschaft im Gegensatz zu Villen, Pools, Shopping Malls und Luxus-Restaurants. Moderne Autobahnen und Dirtroads. Fahrten in Limousinen oder auf alten Motorrädern.
Konkret habe ich vor Ort als Sportlehrer gearbeitet und war mit verantwortlich für das Bildungs- und Bewegungsprogramm eines Kinderheims. Es war spannend, das theoretische Wissen aus meinen Bachelorstudium nun anwenden zu können. Dabei konnte ich unglaublich viel von meinen ugandischen Kollegen lernen. Ich hatte so das Gefühl, das ich nach einer langen Lernphase zumindest gegen Ende ein wenig auf Augenhöhe mit meinen Kollegen zusammenarbeiten konnte. So ist oftmals ein gewinnbringender Mix aus deutschen und ugandischen Methodiken beispielweise im Sportunterricht entstanden. Für all die Geduld bin ich meinen Vorgesetzten vor Ort extrem dankbar. So konnte ich nicht nur von der fachlichen Expertise meiner Kollegen, sondern auch von ihrem kulturellen Background profitieren. Diese sehr wertschätzende Haltung von Menschen und deren Schaffen möchte ich auch in Deutschland weiter leben.
Neben meiner Arbeit habe ich natürlich auch meine Freizeit gut genutzt. Kampala hat ein fantastisches Nachtleben. Egal ob Partys im Studentenwohnheim der Makerere Universität, Roof Top Bars oder die breite Clublandschaft – da geht immer was. Zudem habe ich tatsächlich auch an zwei Cross Triathlons teilgenommen. Ich habe keine Safari gemacht oder Berggorillas gesehen weiß aber dafür wo ich in meinem Dorf, nach dem Schwimmen in den Sonnenaufgang im Nil den besten Kaffee und die besten Chapties bekomme (oft mein Start in den Tag vor der Arbeit).
Spätestens im Sommer 2020 geht es für mich vermutlich wieder zurück, da ich im Rahmen meiner Masterarbeit partizipativ mit allen beteiligten Partnern ein Konzept für eine Schule für Kids mit Behinderung erarbeite. Gleichzeitig bin ich zweiter Vorsitzender von EWAKA Deutschland e.V. geworden und engagiere mich weiterhin für die Organisation, für die ich schon in Uganda arbeiten durfte. Wir sind gerade dabei ein Sportzentrum mit integriertem Bildungszentrum gemeinsam mit lokalen Fachkräften zu bauen. Dafür könnten wir auch noch eure Unterstützung gebrauchen!
https://www.ewakafoundation.com/unterstuetzen-mitwirken
https://www.ewakafoundation.com/
www.lucas-abel-uganda.blog


#Jemeinsam mit ProathletesBioracer GermanyAutohaus Rolf HornSports-BlockEWAKA Foundation

Hawaii III

15. Dezember
Drei Ktt'ler bei der Ironman-WM auf Hawaii, das hat es noch nie gegeben. Sie stehen in der noch relativ kurzen KTT-Hawaii-Tradition von Marco Mühlnikel, Frederik Martin und Dirk Schnöring.
Hier der dritte und letzte Teil des Hawaii-Berichts von Tommy Pro Boarder, Flo Schmidbauer und Tobias Drachler:
Thomas Schertel:
Dass Laufen nicht unbedingt schlecht sein muss, wenn man schon vorher auf dem Rad gestorben ist, habe ich bereits in vergangen Rennen erlebt. Und so fühlten sich die ersten Kilometer auf der Laufstrecke tatsächlich noch recht gut an. Das lag sicher auch daran, dass die ersten 10 km durch das mit Zuschauern gesäumte Kona führten, was natürlich nochmal zusätzlich motiviert. Ich begann allerdings auch schon recht früh, bei den Verpflegungstellen zu gehen und versuchte, alles mitzunehmen, was ich bekommen konnte. Cola und Red Bull in mich, Eis unter die Kappe und das Trikot. Kurz bevor man dann wieder auf den Highway abbiegt, muss man noch die Palani Road hoch. Was im Fernsehen relativ unspektakulär aussieht, sind tatsächlich ungefähr 500 m mit teilweise 10 % Steigung. Nach der Hälfte dieses Anstiegs schaltete mein Kopf aus und ich begann zu gehen. Ab diesem Zeitpunkt wollte ich nur noch das Ziel erreichen, Zeiten waren mir egal. Mein Körper und Kopf waren an diesem Tag nicht bereit, sich bis zu den Grenzen des physisch und psychisch Möglichen zu quälen. Zwei Langdistanzen innerhalb von 3 Monaten mit einem Fulltime Job waren dann doch etwas zu viel für mich. Aber ich wollte ins Ziel kommen, egal wie lang der Tag noch werden sollte. Auf dem Highway bergauf und –ab, durch das Energy Lab und zurück nach Kona hangelte ich mich immer von einer Verpflegungsstelle zur nächsten. Und nach einem 3h 55 min Marathon und einer Gesamtzeit von 10 h und 7 min schaffte ich es noch bei Tageslicht ins Ziel. Obwohl ich zuvor gesagt habe, es wäre das erste und letzte Mal, würde ich vielleicht schon noch einmal bei diesem besonderen Wettkampf starten, um eine bessere Leistung abzurufen. Nichtsdestotrotz war es die Reise und die Erfahrung wert.
Flo Schmidbauer:
Nach den ersten 12 Kilometern geht es auch schon die Palani Road hoch und raus auf den Queen K Highway. Das Rennen beginnt.
So viel Körner mich die ersten 7 Stunden gekostet haben, so viel kosten mich gefühlt die ersten 5 Kilometer auf dem Highway. Raum und Zeit verschwimmen, keine Ahnung, was ich da überhaupt tue aber einfach irgendwie weitermachen. Ab 25km wird das Cola-Game angeworfen, um irgendwie durch das Energy Lab zu kommen. Die Kilometer von dort zurück sind unfassbar hart. Man will einfach nur noch ins Ziel. Und liegen.
Bei 40km realisiere ich, dass die Sub9 wahrscheinlich drin ist. Kurz später laufe ich durch die Menschenmengen und klatsche schreiend mit meiner Family ab. Die letzten Meter sind das, was mich seit 2 Jahren motiviert hat. Sie erfüllen die Erwartungen. Und lassen sich nicht in Worte fassen. Im Ziel steht mit dem 4. Platz in der AK M25-29 und einer Zeit von 8:59 Stunden ein Ergebnis, das ich mir nicht besser hätte vorstellen können.
Damit konnte ich ein Projekt abschließen, dass vor knapp 3 Jahren begonnen hat und mit Radunfall, abgesagtem Ironman-Start und Sub9 beim Ironman Vichy lehrreich, wechselhaft und unvergesslich war. Ein riesiges Dankeschön geht an jeden Einzelnen, der mir diese Reise ermöglicht hat und mich unterstützt hat.
Jetzt wird erstmal gechillt. Keine Ahnung was danach kommt. Aber spannend wird es sicher.
Tobias Drachler:
Der Lauf beginnt wie das Radfahren ...gruselig.
Bei km 1,6 denke ich schon: das wird hier heute ein Wandertag.
Ich bleibe dran, quäle mich bis zum ersten Wendepunkt und finde nicht meinen, aber immerhin einen Rhythmus.
"Es rollt" wäre geprahlt, aber es ist immerhin kein Kriechen mehr.
Nach und nach sammel ich "am Straßenrand verendete/verendende" Profikollegen ein und auch am Schluss muss ich nochmal beißen.
Der letzte Konkurrent wird kurz vor der Zielgeraden "überlaufen" und wie ich meine Eltern, Freunde und Supporter sehe, weiß ich, wofür das heute alles war und warum aufgeben noch nie eine Charaktereigenschaft von mir war.
Vom Ziel bekomme ich nicht mehr so viel mit, werde schnell in den After-Race-Bereich geschleust.
Ein Fazit aus diesem Rennen: Gut gekämpft, nur teilweise zufrieden, ein geiles Erlebnis, viel über mich selbst gelernt, ich komme wieder.
#Jemeinsam mit Petko Beier - Photography, Proathletes, Bioracer, Autohaus Rolf Horn und Sports-Block

Hawaii II

14. Dezember
Drei Ktt'ler bei der Ironman-WM auf Hawaii, das hat es noch nie gegeben!
Teil II des Berichts von Tommy Pro Boarder, Flo Schmidbauer und Tobias Drachler.
Thomas Schertel:
Die ersten 10 km der Radstrecke verlaufen leicht wellig durch Kona mit noch relativ vielen Zuschauern. Dort begann ich mich zu verpflegen und beobachtete das Treiben auf der Strecke. Relativ viele Athleten waren dort auf einem Haufen. Auf dem Queen K Highway war es dann auch kein Problem mehr die Windschattenbox einzuhalten. Von da aus ging es nun bis zum Wendepunkt nach Hawi immer nur gerade aus und zwar entweder bergab oder –auf. Eine sehr monotone Strecke, an der sich auch kaum Zuschauer befanden. Im Endeffekt beschäftigt man sich die ganze Zeit damit seinen Leistungsbereich einzuhalten, sich ausreichend zu hydrieren und Kohlenhydrate nachzuführen. Am Anfang war ich noch guter Dinge, es fühlte sich gut an, der Wind war eher ruhig. Nach ca. 40 km musste ich mich dann allerdings das erste Mal übergeben. Den Grund dafür weiß ich nicht genau, allerdings könnte das widerliche Isogetränk, welches auf der Radstrecke gereicht wurde dafür verantwortlich sein. Nachdem ich mich noch ein paar Mal übergeben hatte, konnte ich auch kein Gel mehr zu mir nehmen. Die einzige Kohlenhydratquelle, die mir noch blieb war Cola, was in Summe aber nicht ausgereicht hat, wie sich später noch zeigen sollte. Nach der Wende in Hawi blies einem auf einmal derartig der Wind ins Gesicht. Der erhoffte Rückenwind blieb leider aus. Das machte den Rückweg dermaßen hart und so passierte es, dass es mir nach 140 km komplett den Stecker zog. Relativ einsam und mit den unterirdischsten Leistungswerten beendete ich nach 5 h 7 min die Raddisziplin.
Flo Schmidbauer:
Ab aufs Rad, die ersten Kilometer auf dem Kuakini Highway und anschließend die Palani Road hoch auf den Queen K Highway. Fühlt sich gut an, endlich hier zu sein, für das, was jetzt kommt, habe ich mich monatelang geschunden. Die Wattwerte fühlen sich noch easy an und es gilt, sich die ersten 60 Kilometer einzugrooven.
Die ca. 60km vor und nach dem Wendepunkt werden durch den heftigen Wind, die Hitze und die einsetzende Ermüdung nicht easy. Aus Seitenwinden am Anfang wird Gegenwind, je näher man Hawi kommt. Auf dem Weg nach unten einen Mittelweg zwischen "Kopf runter und ballern" und "an den Oberlenker klammern, um nicht in die Lavawüste geweht zu werden" gesucht.
Nach der Abfahrt von Hawi wird es - erwartungsgemäß - langsam hart, die Gruppen zersprengt es zunehmend. Vielen anderen geht es aber schlechter als mir und ich kann Löcher zufahren und Athleten überholen.
Ab 150km wird es immer härter. Ich sage mir, dass das ganz normal ist, und versuche, wenig an den Marathon zu denken. Die letzten 30km fahre ich weitestgehend allein, die Wattwerte reichen auch nicht mehr ganz an das eigentliche Wattfenster hin. Trotzdem erreiche ich T2 halbwegs heile und freue mich auf meine stärkste Disziplin.
Tobias Drachler:
… und leider wird er noch länger als geplant. Auf dem Rad will von km 1 an so gar nichts funktionieren...
"System failure" auf ganzer Linie, es wird ein langer, einsamer Kampf den Highway hoch und runter.
Viele emotionale Täler sind zu überstehen, aber die Freunde, die Familie, das Team um mich herum und zu Hause am Fernseher hat zu hart gearbeitet, hat zu viele Unbequemlichkeiten auf sich genommen...
Wer bin ich also, darüber nachzudenken, hier alles hinzuwerfen, das kommt nicht in die Tüte, so gehe ich hier nicht bei meiner Hawaiipremiere raus!
Sollen sich andere fadenscheinige Ausreden einfallen lassen...
#Jemeinsam mit Proathletes, Bioracer Germany, Autohaus Rolf Horn, Sports-Block und Petko Beier - Photography

Hawaii I

13. Dezember
Drei Ktt'ler bei der Ironman-WM auf Hawaii, das hat es noch nie gegeben!
In den nächsten drei Tagen berichten Tommy Pro Boarder (Thomas Schertel), Flo Schmidbauer und Tobias Drachler vom Weg dorthin und von ihrem Rennen dort.
Thomas Schertel:
Eigentlich wollte ich 2018 ein letztes Mal eine passable Langdistanz ins Ziel bringen. Nachdem ich dann in Roth das Sub 9 Ziel nur knapp verfehlte, dachte ich mir, dass eine solche Leistung auch für Hawaii reichen könnte. Beim Ironman Barcelona 2018 wollte ich mir die Quali holen. Allerdings verhinderte ein Sturz nach 160 km auf dem Rad dieses Vorhaben. Beim Hitzerennen in Frankfurt mit Temperaturen von fast 40 Grad reichte es dann ganz knapp für mich. 3 Monate später durfte ich auf die Insel fliegen. Die Bedingungen auf Hawaii bereiteten mir zunächst Schwierigkeiten und mir war bewusst, dass es für mich ein sehr hartes Rennen werden wird auch auf Grund der Tatsache, dass ich mich seit Frankfurt nie richtig erholt hatte und deswegen spezifisches Langdistanztraining nicht mehr möglich war. Nichtsdestotrotz stieg im Verlauf der Vorbereitungen auf der Insel selbst die Lust auf dieses Rennen, da man von dem speziellen Spirit, der zu dieser Zeit in Kona zu spüren ist, einfach mitgezogen wird. Das Schwimmen wollte ich eher ruhig angehen, da eine Minute mehr oder weniger wohl nicht wirklich ausschlaggebend für den weiteren Verlauf des Rennens ist. Der Start mit mehr als 500 weiteren Athleten war die krasseste Prügelei die ich je erlebt hatte. Nachdem sich das aber gelegt hatte, versuchte ich, mir Beine zu suchen und entspannt hinterher zu schwimmen. Nach knapp unter 1h stieg ich zufrieden aus dem Wasser, und war zuversichtlich, dass es doch ein guter Wettkampf werden könnte.
Flo Schmidbauer:
Die Hawaii-Quali habe ich mir beim Ironman Vichy 2018 geholt. Mit einer Zeit von 8:57 Stunden konnte ich bei meiner ersten Langdistanz auf Anhieb meine Altersklasse gewinnen und den Kona-Slot lösen.
14 Monate und unzählige Trainingskilometer später treibe ich mit den anderen Athleten meiner Startwelle im Pazifik und warte auf den Start dieses einen Rennens, für das man diesen ganzen Spaß macht. Vor dem Startschuss nochmal kurz umgedreht, um die ikonische Kulisse hinter uns aufzusaugen. Is this real? Kurz später wird mir klar: Jepp, ist es. Härtere Prügelei als in der Triathlon-Bundesliga, am-Bein-geziehe, alles drum und dran. Trotz allem gut weggekommen und schnell eine vernünftige Gruppe gefunden. Bis zum Turnaround ganz lang geblieben und wenig gemacht, danach auf dem Rückweg zum Pier etwas mehr Druck gegeben.
Dann endlich raus aus dem Wasser und auf die Uhr schauen: 54 Minuten – und das mit einem super easy Gefühl - sehr nice. Mit welchen Umfängen diese Zeit zu Stande gekommen ist, verrate ich besser keinem ;) Kurz unter die Süßwasserdusche, Swimsuit aus und ab zum Rad. Noch fühlt sich alles so leicht an. Die Beine sind frisch und ich hab einfach nur Bock auf einen unvergesslichen Tag und sich richtig in die Fresse zu hauen.
Tobias Drachler:
Frankfurt Ironman Europameisterschaft 2019, der letzte Kilometer, die letzte Brücke liegt hinter mir, ich kann den Römer schon erahnen... Mein Coach Sebastian und Freund Moritz warten ca. 500 m noch entlang der Wechselzone auf mich am Straßenrand.
Platz 4, nachdem ich ca. 2 km zuvor den letzten Kontrahenten überholt habe.
"Du hast es! Plat 4! Jetzt nur noch genießen" bekomme ich zugerufen.
Entgegen meinem sonstigen "Zieleinlaufverhalten" - übergeben und kollabieren -
heute die pure Freude und Emotion, das Spalier der Zuschauer, die Gesichter von Familie, Freunden, Supportern... Unvergesslich!
3 Monate später... Schwimmstart Ironman Hawaii: die Startkanonen donnert durch die unendlich angespannte Stimmung im Profifeld.
The race is on! Leider komme ich nicht so gut weg wie erhofft und finden mich in der 3. Gruppe wieder.
Kann zum Schluss sogar ein wenig vorne rausschwimmen und als erster der Gruppe um Kienle, Wurf, Sanders und viele weitere wechseln.
Nicht so gelaufen wie erhofft, aber der Tag ist noch lang...
Großer Dank an Petko Beier - Photography !
#Jemeinsam mit Proathletes, Bioracer Germany, Autohaus Rolf Horn und Sports-Block

Jürgen!!

12. Dezember
Es gibt Menschen, die einen vom ersten Augenblick an beeindrucken, bei denen man sich glücklich schätzen kann, dass man ihren Weg gekreuzt hat. So eine Type ist Hans-Jürgen Habetz, genialer Schrauber, Inhaber und Betreiber der Radfabrik, den man mit wenigen Worten und Attributen kaum beschreiben kann. Der Bruder von Straßenweltmeisterin Beate Habetz, selbst sehr erfolgreicher Rad-Amateur, Schützling des großen Radtrainers Dieter Koslar, lange Jahre mit Bergfloh und Maillot-Jaune-Träger Karlheinz Kunde ein unvergessliches Gespann im Profi-Shop an der Aachener Straße, ist mit seiner technischen und menschlichen Fachkompetenz, seiner Hilfsbereitschaft, seinem einnehmenden Wesen, seinen radikalen Ansichten, seinen sinnfreien gaffelgetränkten philosophischen Weisheiten auf Facebook und vielen anderen liebenswerten und anstrengenden Eigenschaften eine wahre Urgewalt! Wer ihn in seinem Laden erlebt, in dem die Zeit still zu stehen scheint, darf sich glücklich schätzen, so einen Menschen zu kennen und erleben zu dürfen! Auch die schlimmsten Unfälle beim Training, die er mitunter nur mit sehr viel Glück überlebt hat, haben diesen unerschütterlichen Menschen nicht verändert! Mögen wir alle noch viele Jahre Freude an und mit ihm haben!
#Jemeinsam mit Radfabrik, Proathletes, Bioracer Germany, Autohaus Rolf Horn und Sports-Block

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