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22. Dezember - „Plädoyer für Abenteurer“ von Benja Herrera

1916. Sir Ernest Shackleton legt mit einigen wenigen Crew-Mitgliedern in einem lediglich sechs Meter langem Rettungsboot über 720 nautische Meilen nach Südgeorgien zurück, überquert als Erster die extrem bergige, zerklüftete und von Eis bedeckte Insel und rettet seine seit beinahe zwei Jahren im Eis der Arktis gefangene Mannschaft. 1972. Nach 62 Tagen im Schnee wagen Fernando Parrado und Roberto Canessa, zwei der Überlebenden des Flugzeugunglücks der Fuerza-Aérea-Uruguaya- Maschine, das Unmögliche und holen nach 10 Tagen Qual durch die unwirtliche Bergwelt der Anden Hilfe und Rettung für ihre verunglückten Freunde. Die Geschichte der Menschheit ist gespickt von unglaublichen Ausdauerleistungen. Die meisten, die diesen Text lesen, dürfen sich glücklich schätzen, dass sie in der Position sind, sich das Ausmaß ihrer bevorstehenden Abenteuer aussuchen zu können. Diesen Luxus kosten einige aus, indem sie mit dem Fahrrad innerhalb von 24h von Krefeld nach Zürich (670km??) fahren. Andere fragen ihren Trainer, ob die Straße von Gibraltar schwimmend zu durchqueren nicht eine prima Schwimmeinheit wäre. Er wäre gerade mit seiner Freundin da. (Der Trainer konnte den Athleten von dieser brillanten Idee abbringen…) Triathlon, aus einer Schnapsidee geboren, wird zunehmend professioneller. Dank moderner leistungsdiagnostischer Verfahren lassen sich Wettkampfleistungen immer präziser vorhersagen. Ich finde es daher persönlich immer wieder sehr angenehm, das Berechenbare um das Unberechenbare zu erweitern. Die Erweiterung der Formel um eine unbekannte Variable bedeutet Abenteuer. Ob die Lewis & Clarke, die Scotts und Amundsens unserer Zeit Triathleten werden, mag man bezweifeln, aber eines verbindet Abenteurer und Sportler. Eine Idee, sich in den Kopf zu setzen und sie zu verfolgen. Seien es Bergbesteigungen, transkontinentale Radreisen oder hirnverbrannte Treppenläufe in Institutsgebäuden, es beginnt immer mit einem harmlosen Gedankenexperiment, das oft lange vor sich hin schwelt, bevor es letztendlich unweigerlich das Hirn seines Wirtes komplett annektiert. Aber jeder beginnt mal klein. Für mich begann alles mit einem schicksalsträchtigem Tag während des Ski-Trainingslagers des NRWTV in Ruhpolding. Unsere Trainerin Grit hatte uns sechs Stunden Dauerbelastung auf den Plan geschrieben. Der Inhalt war vollkommen uns überlassen. Was machen also die leichtsinnigen übermotivierten Jungs? Wir bestiegen den Berg hinter unserem Haus. Ohne einem Weg oder Pfad zu folgen, kämpften wir uns geradeaus das Schneefeld nach oben. Teilweise sanken wir fast bis zur Brust ein, Lawinen, Felsspalten oder ähnliche Risiken waren uns Flachlandtirolern aus NRW nicht bekannt und hemmten uns dementsprechend nicht in unserem Gipfelrausch. Die Stimmung war hervorragend und nach ein paar Stunden Schwerstarbeit erreichten wir den Gipfel bei strahlendem Sonnenschein. Oben angekommen, mussten wir zwar feststellen, dass von der anderen Seite ein Sessellift auf den Gipfel führte, aber das schmälerte unsere heroische Tat nur wenig. Der direkte Abstieg/Rutschpartie auf der gleichen Route verlief rasant, aber unglaublicherweise ohne größere Zwischenfälle. Die Flamme dieses kleinen Mini-Abenteuers sollte ich erst Jahre später in Alaska wirklich wiederentdecken. Aber das ist eine andere Geschichte. Welche Abenteueridee spukt in eurem Kopf herum?


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21. Dezember - „Neu im Bundesligakader“

Wir freuen uns, einige neue Gesichter im Kader für die 1. Bitburger 0,0% Triathlon-Bundesliga und die 2. Bundesliga Nord willkommen zu heißen! Es ist eine interessante Mischung. Aus Bayern kommt Alex Webb, Vierter der Nachwuchs-DM in Grimma, von Witten Marvin Rudnik, dort zuletzt in der zweiten Bundesliga gestartet, schon seit dem letzten Jahr in Köln. Von Süßen wechselt Philipp Dressel-Putz zum KTT. Er war schon vor zwei Jahren, bevor er nach Potsdam ging, unser Wunsch-Kandidat. Zu Simon Jung braucht man nichts mehr zu sagen, er ist in jedem unserer Team eine Verstärkung, wird aber sein Augenmerk auf die längeren Distanzen legen. Aus Rostock kommt Kader-Athlet Karl Diedrich. Er soll sich über die zweite Liga weiter entwickeln . Der ehemalige Kader-Athlet des NRWTV Steven Orlowski wird sich noch auf das Laufen konzentrieren, ist aber aufgrund seines großen Talents immer eine Option für jede Liga! Last but not least Ruben Zepuntke. Der ehemalige Rad-Profi wird von Sebastian Zeller trainiert, ist für die Bundesliga eine interessante Alternative und dürfte dieses Jahr noch für einiges Aufsehen auch auf etwas längeren Strecken sorgen! Ganz abgeschlossen sind unsere Planungen noch nicht, dafür steht das "?".


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20. Dezember - Faris Al-Sultan

Seit 2002 schon ist Faris Ehrenmitglied und schon längst guter Freund des KTT 01, hat unseren Verein praktisch von Anfang an begleitet. Wir haben ihm viel zu verdanken!

"Das Geschenk des Erfolgs
Im sehr empfehlenswerten Buch "Narren des Zufalls" geht der Autor Nassim Nicolas Taleb der Frage nach, wo der Zufall seine Finger im Spiel hat. Der Autor beschäftigt sich hauptsächlich mit Finanzmärkten und Unternehmen, aber wo käme dies mehr zum Tragen als im Sport.
Der Elfmeter, der an den Pfosten geht, der Topspieler, der sich verletzt, der Reifen der platt wird.
Manches lässt sich mit Training verbessern, mit kluger Strategie eindämmen oder mit Sorgfalt reduzieren, aber man ist nie gefeit.
Sportlicher Erfolg ist mehr als das Ergebnis soliden Trainings. Man verstehe mich nicht falsch, mit schlechtem Training ist es in den meisten Sportarten nahezu unmöglich, vorn dabei zu sein, aber selbst wenn alles stimmt und zu passen scheint, kann der Erfolg ausbleiben.
Mit wissenschaftlicher Analyse können wir heute im Sport vieles erklären, aber ein Rest an Magie bleibt.
Ein Musterbeispiel ist für mich Fußball, wo die Interaktion von elf Spielern in vier Sekunden einen Superspielzug oder ein Desaster bedeuten können, ohne dass einer unbedingt einen richtigen Fehler macht.
Solange diese Magie bleibt, dieser Rest an Unerklärbarkeit, wird der Sport spannend bleiben und uns Raum zum Träumen geben.
Den erfolgreichen Athleten soll dieser Aspekt Demut geben.
Heute weiß ich, dass ich unter den Topathleten meines Sports nur Durchschnitt war und auch als Trainer bin ich bestimmt nicht der herausragendste.
Aber sehr, sehr dankbar.
Nachdem nun Weihnachten mit seinem Geschenkeregen und dem Konsumüberfluss für die meisten von uns bevorsteht und wir in einer Zeit und einer Region leben, wo es den meisten von uns sehr gut geht, hoffe ich, dass in den nächsten Tagen jeder die Gelegenheit findet innezuhalten, nachzudenken und dem, woran auch immer man glauben mag, dankbar zu sein für all das Gute was einem widerfahren ist."


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19. Dezember - Luke Burns

Luke Burns: "My first year with KTT was a memorable one. A great team atmosphere and environment where everyone helps get the best out of each other. A highlight of my season was being able to achieve the clubs first ever first division podium in Münster. It was great fun and I enjoyed all three of the races I was able to race in. Hopefully 2019 results in even more great races like this. To be able to see many different places in Germany was an awesome experience, vastly different to Australia. The crowds in Düsseldorf where excellent and the scenery in Tubingen was like a movie. And of course, nothing beats an authentic German schnitzel for me."

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18. Dezember - „Neu in der Bundesliga“

Neu im Bundesliga-Kader von Proathletes KTT 01 Damen sind vier Athletinnen: die Australierin Milan Agnew, 18. der Junioren-WM an der Gold Coast, Mikaela Jonsson (Südafrika), die Trainingskollegin von Madlen Kappeler in Florida, Noelle Werner aus dem Saarland, Dritte der Nachwuchs-DM in Grimma, Maite Küstner, Nachwuchs-DM-Zweite und Gesamtsiegerin Jugend B im Deutschland-Cup und schließlich, um schon einmal in den Kader und das Team hineinzuschnuppern, Felipa Herrmann, Gesamtdritte Jugend B im Deutschland-Cup, die ab 2021 die Bundesliga-Teams des KTT 01 verstärken wird.


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17. Dezember - „Do bis e jeföhl!“ von Niclas „Bocki“ Bock

Das KTT kann man nicht beschreiben, man muss es eigentlich mal erleben.

Hier kommen Spaß und Freude am Sport, die nötige Portion Durchhaltevermögen und Kampfgeist und Teamplay zusammen. Klar, Triathlon ist ein Sport für Einzelkämpfer. Aber am Ende wird ein Athlet nur besser, stärker oder schneller, wenn er sich mit anderen, gleichgesinnten Sportlern umgibt und sich etwas von den jeweils anderen Stärken abschaut. Beim KTT ist das einfach. Die Vielfalt unter den Vereinsmitgliedern ist riesig, vom absoluten Hobbysportler bis zum professionellen Top-Athleten, vom blutigen Anfänger bis zum arrivierten Lifetime-Dreikämpfer. Was jedoch alle verbindet, ist der Respekt untereinander - so zumindest habe ich es kennengelernt und dafür steht das KTT bis heute für mich. Sport, in diesem Fall Triathlon, steht auch immer für Werte und Normen. Erleben kann man das im Training und auf Wettkämpfen mit dem KTT und um diese Erfahrung bin ich sehr froh!


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16. Dezember - "Bleibe du selbst!" Ehrliche Worte von von Dan Lorang

Ehrliche Worte von Dan Lorang, u.a. Coach von Jan Frodeno, Anne Haug, Justus Nieschlag, einer der ganz großen Trainer im Triathlon:
"Bleibe du selbst!"
In der Zeit vor Weihnachten werde ich oft etwas nachdenklich, reflektiere was passiert ist und versuche, mich in dem ganzen Kosmos von Fakten, Gedanken, Erwartungen, Träumen, Enttäuschungen und Vorsätzen zurecht zu finden. Ob bewusst oder unbewusst endschleunige ich für ein paar Tage und versuche, den Fokus für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu schärfen. Familie, Freunde, die Gesundheit, die Natur oder einfach nur etwas Zeit für sich haben. Trotzdem gibt es bei mir eine enge Verknüpfung zwischen dem Beruf und dem Privatleben.
Während meines Sportstudiums war es mein großer Traum, Bundestrainer im Triathlon zu werden. Einige haben mich für verrückt erklärt, aber meine Familie (insbesondere meine Frau), meine Bekannten und Freunde haben daran geglaubt und dafür bin ich ihnen bis heute noch sehr dankbar.


Auf einmal wurde mein Traum Wirklichkeit und ich war Bundestrainer der DTU. Wie so oft im Leben bleibt keine Zeit zu realisieren, sondern es geht darum, Ziele zu erreichen und sich den nächsten Aufgaben zu stellen. Landestrainer, Bundestrainer U23, Bundestrainer Elite, alles mit Vollgas, alles dem Erfolg untergeordnet, getrieben von dem Traum, den Athleten bei den Olympischen Spielen zu der bestmöglichen Leistung zu verhelfen.


Leider ist daraus nichts geworden, was bei mir bis zum heutigen Tage immer noch zu einer starken inneren Unzufriedenheit führt. Dabei ist es nicht nur der ausgebliebene Erfolg, der an der Seele nagt, sondern vielmehr, dass ich es nicht geschafft habe meine Vorstellungen von Hochleistungssport im Verband zu platzieren und die Verantwortlichen von meinen Ansichten zu überzeugen. Auf die Verbandsmechanismen war ich nicht vorbereitet, kannte die starren Strukturen nur von außen und hatte keine Ahnung davon, wer welchen Einfluss auf sportpolitische Entscheidungen haben würde. Unterschiedliche Gründe haben dazu geführt, dass ich meinem Prinzip (athlete centered, coach driven, performance oriented) teilweise untreu geworden bin. Dies würde ich als den bis dato größten Fehler meiner Trainerkarriere ansehen. Vielleicht schwang unbewusst das Gefühl mit, dass ich meinen Traumjob auf keinen Fall mehr hergeben wollte und mich daher auch nicht offensiv genug gegen verschiedene Entwicklungen gewehrt habe. Dabei geht es hier gar nicht darum, einzelne Personen zu kritisieren, da wir alle ein Teil des Systems waren und jeder seinen Beitrag dazu geleistet hat, dass am Ende nicht der gewünschte Erfolg stand. Wenn ich reflektiere, dann klingt es mehr als paradox, dass ich auf dem Weg zu meinem großen Traum nach meinen Vorstellungen und Idealen erfolgreich gehandelt habe und dieses später als Bundestrainer teilweise aufgegeben habe. Vielleicht war es in dem Fall die Erfahrung, die gefehlt hat, um standhaft zu bleiben oder frühzeitig die eigenen Konsequenzen zu ziehen.


Heute kann ich sagen, dass ich diese Kompromisse nicht mehr eingehe und dadurch wieder glücklich, zufrieden und erfolgreich geworden bin. Der DTU bin ich sehr dankbar, dass sie mir es ermöglicht hat, meinen Traum zu realisieren und die unheimlich lehrreiche Zeit zu erleben. Ich denke auch hier hat man mittlerweile erkannt, dass man dem Zitat von Steve Jobs folgen sollte: „Es macht keinen Sinn, kluge Köpfe einzustellen und ihnen dann zu sagen, was sie zu tun haben. Wir stellen kluge Köpfe ein, damit sie uns sagen, was wir tun können."


Als Nachricht für die besinnliche Zeit will ich euch mitgeben, dass Träume/Ziele unheimlich wichtig sind, um stets auf Kurs zu bleiben, aber kein Traum der Welt es wert ist, dass ihr eure Ideale aufgebt! Steht dafür ein, an was ihr glaubt, seid offen für Anregungen und Kritik, aber lasst euch nicht verbiegen, damit werdet ihr auf Dauer glücklicher und erfolgreicher sein.
Ich wünsche allen ein Frohes Fest und einen guten Start in ein erlebnisreiches Jahr 2019!"

                                                                               
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15. Dezember - Abde Messari

Vor nicht einmal zwei Jahren schloss sich der junge Spanier mit marokkanischen Wurzeln, gebürtig aus Barcelona - damit auch Katalane -, dem KTT 01 an. Ziel des ersten Jahres bei uns war es, die 1000 Meter Kraul beim Swimathlon in Bonn zu überleben. Das gelang und am Ende der Saison stand bei unseren Freunden in Ratingen sein erster Triathlon auf dem Programm, auch das ein Erfolg. 2018 dann durfte er zum ersten Mal in der Verbandsliga ran - und landete mit dem Team auf Anhieb auf dem Treppchen! Es folgten weitere Liga-Starts für das KTT 01, die er erfolgreich absolvierte. Im Augenblick steht er kurz vor dem Erwerb des C-Trainers Leistungssport im Triathlon, macht in diesen Monaten seine Gesellenprüfung und zieht demnächst wohl wieder von Bergheim nach Köln-Junkersdorf … Es läuft für den allseits beliebten Abde!

                                                                                    

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14. Dezember - "Was ist bloß aus uns geworden?" von Niclas "Bocki" Bock

Ich gehöre zur alten Garde des KTT 01, die meisten aktuellen Mitglieder dürfte ich kaum noch kennen und andersrum ist es wahrscheinlich nicht anders. Aber ich habe viele gute Jahre beim KTT erlebt, ich glaube es waren sieben! In dieser Zeit bin ich in der NRW-Liga, der 2. Bundesliga und sogar der 1. Bundesliga gestartet und durfte viele coole Jungs kennenlernen. Ganz egal, ob wir uns vor dem Wettkampf schon länger kannten oder nicht, wir waren immer sofort ein Team. Dieses Gespür, welcher Athlet zum KTT passt und in den Ligen zum Einsatz kommt, ist definitiv eine Stärke von Gerhard, schließlich hat er immer dafür gesorgt, dass wir vollzählig an der Startlinie standen.


Ein paar Jungs sind mir besonders in Erinnerung geblieben und ich habe die Gelegenheit, mit diesem Adventskalender hier, dazu genutzt, mal zu schauen was die Jungs mittlerweile eigentlich so treiben. Da ist zum Beispiel Johann Ackermann, wir waren ein paar Mal gemeinsam in der 2. Bundesliga am Start. Heute ist Johann nicht nur einer der schnellsten Schwimmer, sondern auch einer der stärksten Radfahrer im IRONMAN-Rennzirkus. Er ist für mich ein gutes Beispiel dafür, was im Triathlon möglich ist, wenn man sich fokussiert und auf seinen Coach vertraut. Nimm's mir nicht übel Johann, aber ich denke das war nicht immer so ;-) Das Stichwort "Coach" bringt mich schon zum nächsten Kandidaten: Sebastian Zeller. Den kennt wahrscheinlich jeder Triathlet in Köln und beim KTT - sei es über die ProAthletes, die mittlerweile sogar zum Sponsor des Vereins geworden sind, oder über den YouTube-Kanal "Triathlon Crew Cologne". Durch ihn habe ich meine Verbindung nach Köln auch immer noch nicht verloren, obwohl ich seit kurzem in Nürnberg lebe. Damals Teamkollegen, heute Trainer und Athlet. Ich bin gespannt was die Zukunft für uns gemeinsam noch so bringt. Sein Sparringspartner auf YouTube ist Nick Staggenborg. Auch so ein Kandidat aus den guten alten Zeiten. Unvergessen, wie Nick beim Team-Spring in Gladbeck beim Sprung aufs Rad die Sattelstütze in den Rahmen rutscht und er noch zwei Runden versucht, wie der Affe auf dem Schleifstein, seine Arbeit fürs Team zu vollrichten.


Ich könnte noch länger weitermachen, ein paar "besondere Typen" hatten wir nämlich immer an Bord.
Ich wünsche mir, dass das KTT so bleibt, wie ich es kennengelernt und in Erinnerung habe: Lustig, sympathisch und immer offen für neue Wege. Euer Nici

                                                                         


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13. Dezember - "Mit dem KTT in Südamerika - oder: Atempyramide mal anders" von Katrin Ruzam

Seit genau drei Monaten bin ich nun in Südamerika unterwegs und habe dabei nicht wirklich einen Alltag, sondern vielmehr jeden Tag ein kleines (oder großes) Abenteuer.


In Kolumbien habe ich ein beeindruckendes und nicht gefährliches Land mit super lieben Menschen kennengelernt, besonders gefallen hat mir der Tayrona-Nationalpark (Regenwald und Karibikstrände gleichzeitig), die Stadt Medellín und der gute Kaffee in der Zona cafetera.
Ecuador hat mich mit seiner Vielfalt überrascht: von Küste (inkl. Wale im Pazifik) über die Anden in den Amazonas und zum Abschluss auf die Galápagos-Inseln. Das Land ist klein, aber für mich Flachland-Kölnerin war es krass, die ganze Zeit in den Bergen zu sein oder diese überqueren zu "müssen". So ist die Luft in Quitó (3000m) schon dünn, die Wanderungen in Cajas (4000m) und auf den Chimburazo (5000m) sowie auf Quitós Hausberg Pichincha (4000m) oder zur Quilotoa-Lagune (3000n) zählen aber definitiv als Höhentrainingslager - oder eben als Atempyramide. :D Die bin ich immerhin einmal auch schon richtig im Schwimmbad geschwommen.. Gerade, wenn ich mal Heimweh habe, ist es cool, das Gleiche wie ihr im LZ zu machen.


Ansonsten ist Sport hier aber tatsächlich nicht meine erste Priorität (und das ist auch gut so!), sodass die Wintergrundlage gerade vielleicht nicht unbedingt gelegt wird. Aber die gesammelten Erfahrungen und Momente machen das wett - und Schwimmen mit Schildkröten ist ja immerhin auch... Schwimmen.
Liebe Grüße an alle KTTler aus Perú, meinem dritten Reiseland, und bis bald, die Katie :)

                                                                           


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12. Dezember - Unsere Bayern

2017 war es mit Sophie Rohr noch eine bayerische Kader-Athletin, die den Weg zum KTT 01 fand. Nach ihrer überaus erfolgreichen Saison kamen dann mit Dion Heindl, Tanja Neubert und Franca Henseleit weitere drei Bayern-Kader dazu. Auch sie können im Jahr 2018 auf eine ganze Reihe von Erfolgen im KTT-Dress zurückblicken. All dies auch Beleg dafür, wie gut die Zusammenarbeit mit Roland Knoll in Nürnberg funktioniert. 2019 kommt nun mit dem Münchner Alex Webb der fünfte Bayer hinzu. Die Bayern - und auch deren Eltern - haben sich hervorragend eingefügt und sind aus der KTT-Familie nicht mehr wegzudenken!

                                                                           


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11. Dezember - Alles Gute, Alex!

Acht lange Jahre ist Alexander Schilling - Pro Triathlete für das KTT 01 gestartet, in der ersten und zweiten Bundesliga und bei vielen weiteren Rennen. 2010 kontaktierten wir Alex, den wir schon als jungen Athleten und mehrfachen deutschen Meister im Nachwuchs kennengelernt hatten, um ihn für das Kölner Triathlon-Team 01 zu erwärmen. Damals studierte er noch in den USA - an einem "Läufer-College" - , so dass er mit reichlich Laufkilometern in den Beinen im Frühsommer 2011 in seine erste Wettkämpfe für das KTT ging. In Oberursel holten wir mit dem Team den Titel bei der Duathlon-DM und bald darauf folgte die deutsche Meisterschaft über die Mitteldistanz in Kulmbach. Alex zeigte ein starkes Rennen, holte sich aber am Ende als Rookie im "sockenlosen" Lauf blutige Füße … und beendete dann auch gleich seine erste Saison. In den nächsten Jahren folgten dann eine ganze Reihe starker Auftritte, sei es in der ersten Bundesliga oder auch immer wieder in Grimma, etwa beim beeindruckenden Sieg im Teamsprint, oder vor zwei Jahren, als er nur eine Woche nach dem fünften Platz beim Ironman Hamburg im Muldental ein weiteres starkes Rennen folgen ließ. Im September hat er in Hannover sein vorerst letztes Rennen für das KTT 01 bestritten. Er wird uns nun verlassen, um mit seiner Jule in die sächsische Heimat zurückzukehren. Wir verlieren einen überaus sympathischen Athleten, der sich mit seiner ruhigen, hilfsbereiten Art viele Freunde gemacht hat. Verbindung zu Alex werden wir auf jeden Fall halten, da er weiterhin KTT-Mitglied bleibt.

                                                                             


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10. Dezember - "Einblicke in das Leben von Rebecca nach Olympia 2016" von Rebecca Robisch

Vor einigen Jahren hatte Rebecca Robisch mit ihren damaligen Nationalmannschaftskollegen Justus Nieschlag und Steffen Justus bei uns in Köln übernachtet. Seitdem haben wir den Kontakt gehalten und da im KTT-Weihnachtskalender nicht nur das KTT zu Wort kommen soll, haben wir sie gebeten, uns zu erzählen, wie es ihr nach dem traurigen Olympia-Aus ergangen ist und was sie heute so macht.


"Nach der verpassten Olympia Teilnahme 2016 hatte ich genug von Triathlon und habe von heut auf morgen aufgehört. Ich wollte nichts mehr von Triathlon hören sehen und wissen und habe zunächst mal gar keinen Sport gemacht, um mit mir selbst und dieser Entscheidung klar zu kommen. Wenn ich jetzt zurück blicke, war diese Entscheidung aufzuhören genau richtig, denn auf mich wartete ein mindestens genauso spannendes und abenteuerliches Leben nach der Karriere. Aus meiner 15 Jahre langen Profi Karriere nehme ich viele gute Erinnerungen mit (schlechte natürlich auch). Ich durfte viel von der Welt sehen und viele Menschen kennenlernen. Doch nun war es an der Zeit, mein Leben neu zu ordnen, eine neue Leidenschaft zu finden und auch einen Beruf zu suchen der mich erfüllt. Die letzten 2 Jahre waren nicht leicht im "normalen Leben " Fuß zu fassen. Ich hatte immer wieder Zweifel, ob ich das Richtige mache. Ich hab mich treiben lassen und vieles ausprobiert und auch wieder Freude und eine neue Leidenschaft am Sport gefunden. Da ich immer den Drang nach Bewegung, extremen Erfahrungen und Abenteuern habe, entschied ich mich, MTB Rennen zu fahren und nebenbei ein bisschen Marathon zu laufen. Alles ohne Druck und Zwang... Training nur nach Lust und Laune (Erfahrungen habe ich ja genug - dafür brauche ich keinen Trainer und keinen Plan) und ruckzuck bin ich durch das bisschen Trainieren wieder ziemlich fit geworden. Ich habe mich dann einem regionalen MTB Team angeschlossen (Team WILIER/FORCE Germany) und fahre jetzt mit den Jungs auf die verschiedenen Rennen und dabei bin ich sogar recht erfolgreich, auch wenn das wenig mit meinem Können aus dem Triathlon zu tun hat. Der Erfolg ist mir mittlerweile auch nicht mehr so wichtig. Hauptsache, ich hab Spaß bei dem, was ich mache, komme an meine körperlichen und mentalen Grenzen und bin in der Natur unterwegs.


Die Hahner Twins und Mocki haben mich zudem bekräftigt, dass ich das Laufen doch beibehalten sollte, und so habe ich letztes Jahr ein paar Wochen mit Anna und Lisa Hahner im Schwarzwald für den Marathon trainiert. Hier habe ich viele wertvolle Tipps erhalten und schmerzliche lange schnelle Läufe gemacht . Bei meinen beiden Marathon-Starts in Köln hat mir diese Erfahrung sehr geholfen und ich konnte trotz nicht so diszipliniertem Training beide Male in Köln gewinnen.


Beruflich habe ich nun auch meinen Weg gefunden. Das war anfangs nicht leicht, da ich trotz Studium und Master-Abschluss nicht wusste, was ich machen soll.
Ich habe mich, nachdem ich eine Wehrübung in Fürsteneldbruck bei der Luftwaffe gemacht habe, entschieden weiterhin bei der Bundeswehr zu bleiben. Nachdem ich in den letzten 3 Monaten einen Lehrgang zum Trainer KLF (körperliche Leistungsfähigkeit für Soldaten) absolviert habe, werde ich ab Januar 2019 als hauptamtliche Trainerin in Fürstenfeldbruck arbeiten, um die Soldaten fit zu machen. Das ist mein Traumjob. Hier kann ich meine Leidenschaft für den Sport leben und ausüben. Ich habe nette sportliche Kollegen und fühle mich hier sehr wertgeschätzt. Das war mir sehr wichtig bei der Berufswahl.


Wer noch Fragen hat, wie es mir erging und wie ich meinen Weg gefunden habe, der kann mich gerne anschreiben.
Es ist glaube ich für einen Leistungssportler nicht leicht, die Karriere zu beenden, aus welchen Gründen auch immer. Aber noch schwieriger ist es, für sich danach den optimalen Weg einzuschlagen. Dafür braucht man ein gutes Umfeld, das einen unterstützt, so wie bei mir Mama und Papa. Meine Eltern haben mich während meiner Karriere immer unterstützt und mir auch danach immer den Rücken gestärkt. Egal, wie schlecht es mir ging und wie ausweglos alles für mich erschien. Dafür bin ich sehr dankbar, denn sonst wäre ich jetzt nicht da wo ich bin."

Hahnertwins - Anna Hahner und Lisa Hahner
Sabrina Mockenhaupt

                                                                                      

9. Dezember - KTT Trainings-Wochenenden

Seit den ersten Tagen des KTT 01 erfreuen sich die Trainings-Wochenenden größter Beliebtheit. Dabei werden meistens drei oder vier Trainingseinheiten an den beiden Tagen gemeinsam absolviert. Ein wichtiges Element ist dabei am Sonntag das zwei- bis dreistündige Hallentraining, bei dem der Spaß nie zu kurz kommt! Den Schlusspunkt bildet dann übrigens eine gut 30-minütige Yoga-Einheit.

                                                                                     


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8. Dezember - "Tradition bleibt Tradition!"

Die ZWÖLFTEN (!) 100 x 100 (in zwei Gruppen à 1:30/1:45) mit 100 x 50 (1:00 ab) des KTT 01 sind Geschichte. Dieses Jahr mit Rekordbeteiligung von über 50 KTT-Startern und Gästen. Es war das erwartete große Team-Building-Event. Am Ende kamen knapp 90 Prozent durch! Beeindruckend!

                                                                                      

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