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2. Dezember - "Endlich wieder zurück" von Simon Jung

Was lange währt, wird endlich gut …


Mittlerweile sind es schon 22 Jahre, die ich dem Triathlonsport verbunden bin. Wenn man das so ausspricht, fühlt man sich steinalt. In dieser Zeit entwickelt sich ein Kind vom In-die-Windeln-machen bis zum Abitur. Dementsprechend habe auch ich in diesen Jahren viel erlebt. Ich bin international und national bei professionell veranstalteten Rennen gestartet und bin auch ein bisschen stolz auf das Erreichte.


Im Schüleralter startete ich erst für einen kleinen Dorfverein und wechselte relativ schnell zum PSV Bonn. Zu dem Zeitpunkt traute mir niemand zu, mich irgendwann einmal 1000m im Wasser ohne größeren Unfall fortbewegen zu können. Schon in dieser Zeit hatte ich viel Kontakt zu Gerhard (Herrera). Er war mit seiner ganzen Familie bei fast jedem Triathlonrennen vor Ort und schien trotzdem keine Schwierigkeiten zu haben, den Überblick zu behalten. Jedes Kind stand pünktlich an der Startlinie. Das schien einem kleinen Wunder zu gleichen. Bei solchem Organisationstalent lag es wohl auf der Hand, einen eigenen Verein ins Leben zu rufen. Und für mich lag es auf der Hand, dem Team angehören zu wollen.


Ich startete für den KTT und feierte gemeinsam mit dem Team meine Erfolge im Jugendbereich.
Irgendwann wuchs ich ein bisschen aus den Strukturen heraus. Für mich bot das EJOT Team Buschhütten zu diesem Zeitpunkt bessere Bedingungen: Startmöglichkeiten in der 1. Bundesliga, Trainingsmöglichkeiten und den Verein direkt vor der Haustür. So startete bis zum Jahr 2018 beim EJOT Team Buschhütten.


Der KTT01 begleitete mich trotzdem:
Mittlerweile hatten auch die Kölner Mannschaften in den oberen Ligen und man traf sich bei vielen Veranstaltungen. Ich wurde immer herzlich beim KTT-Zelt begrüßt und oft gefragt: Na Simon, wird’s nicht wieder Zeit zurück zu kommen? Mit den Jahren wurden es immer weniger Argumente.  Warum eigentlich nicht wieder zum KTT wechseln?
Wir teilen viele gemeinsame Erinnerungen, auch wenn ich die neuen Gesichter im KTT nicht kenne, so bin ich überzeugt, dass sie mir beim näheren Kennenlernen sympathisch sein werden. Weil der KTT kein normaler Triathlon-Verein ist. Hier sind Athleten Mitglied, die den Sport mit Leidenschaft betreiben und trotz Ehrgeiz und Zielstrebigkeit nicht den Spaß aus den Augen verlieren.


Der KTT bedeutet für mich gemeinsame Erinnerung und eine gemeinsame Zukunft. Ich hoffe, dass ich mich gut in die Mannschaft einbringen und meinen Teil zum Erfolg beitragen kann.

                                                                           


#Jemeinsam mit Proathletes, Autohaus Rolf Horn und Sports-Block

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