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5. Dezember - "Training - doch nach Gefühl?" von Dr. Sebastian Zeller

Im Zeitalter des Web 4.0, Gadgets in jeder Lebenslage und die ständige Verfügbarkeit digitaler Inhalte und Hilfen, stellt sich die Frage wie viel Technik noch richtig und wann es zu viel wird. Zudem wird die datengestütze Trainingsplanung immer individueller und berücksichtigt z.T. Parameter für die Schlafdauer & -qualität, die Herzratenvariabilität, akute und chronische Ermüdungsdaten u.v.m. Wo bleib da der Mensch der diesen Trainingsplan umsetzen soll?
Zudem wird jedes Training „getrackt“ - Herzfrequenz, Geschwindigkeit, Leistung oder Pace sind hier nur eine kleine Auswahl an Messgrößen die bei jeder Radausfahrt oder jedem Lauf aufgezeichnet werden. Im Nachgang des Trainings folgt die Analyse dieser Datenflut und schnell gerät das subjektive Belastungsempfinden, das „auf den Körper hören“ in den Hintergrund. Im Gegenteil, die Logik der Daten wird dem Körpergefühl oftmals übergeordnet und die Anzeichen des Körpers negiert. Doch besonders diese Zeichen sind wichtig, um langfristig gesund und mit Spass den Triathlonsport zu betreiben. In einem Verein sollte zudem die Gruppendynamik, die gemeinsame Freude am Sport und nicht die absolute Erfüllung von Zielwerten im Vordergrund stehen. Vor allem dann, wenn man den Sport gerade erst begonnen und noch lange ausüben möchte (an dieser Stelle darf sich jeder Teenager angesprochen fühlen). Ein guter Plan und so ein gutes (Selbst-)Coaching kombiniert demnach optimalerweise die Vorteile des Gruppentrainings im Verein mit den individuellen Zielen und Vorgaben der Athleten. Zudem sollte eine stetiger und persönlicher Kontakt zur Trainerin / zum Trainer herrschen, damit diese(r) persönliche Reaktionen in die Planung einfließen lassen kann.

                                                                            


#Jemeinsam mit ProathletesAutohaus Rolf Horn und sports-block.com

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