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ASV/KTT: Frauenteam hat die erste Liga im Visier

Nachdem es im vergangenen Jahr für die Startgemeinschaft der beiden großen Kölner Triathlon-Vereine ASV und KTT 01 nur darum ging, die Klasse zu halten, sind die Ziele für 2015 wesentlich höher gesteckt. Das zeigt sich auch an der Zusammensetzung des neunköpfigen Teams. Als einzige ist die ASV-Athletin Imke Oelerich übrig geblieben, im vergangenen Jahr eine beständige Stütze der Startgemeinschaft. Nicht weniger als vier Nachwuchs-Kader-Athletinnen gehören nun der Kölner Zweitliga-Mannnschaft an. Angeführt von der deutschen Meisterin der Jugend B aus Grimma, Lena Neuburg, starten 2015 auch die Viert- und die Sechsplatzierte dieses Rennens für das KTT 01, nämlich Majtie Kolberg vom TuS Ahrweiler und Katharina Erdmann vom TSVE 1890 Bielefeld. Die drei sechzehnjährigen Athletinnen werden aufgrund ihrer Kaderverpflichtungen nicht in jedem Bundesliga-Rennen zum Einsatz kommen, sind jedoch eine Bank für die Zukunft. Dazu kommt noch die siebzehnjährige Pauline Saßerath, ebenfalls Nachwuchs-Kaderathletin vom SC Bayer 05 Uerdingen, im vergangenen Jahr Junioren-Vizeweltmeisterin bei der Cross-Triathlon-WM. Neu im Kader ist mit Lisa Pfaffenberger ein weiteres KTT-Eigengewächs. Aus Luxemburg wechselt die Europa-Cup-Starterin Jil Gloesener zum KTT, aus Kleve kommt Steffi Schau und aus Flensburg schließlich mit Hanna Winckler die 27-jährige Schleswig-Holstein-Meisterin auf der Sprintdistanz, die erst 2014 mit dem Triathlon begann und bislang noch kein Rennen verloren hat. Es dürfte wohl die mit Abstand stärkste Frauen-Triathlon-Mannschaft sein, die jemals aus Köln in eine Bundesligasaison geschickt wurde. Aber auch hinter dieser im Altersdurchschnitt sehr jungen Mannschaft steht schon der Nachwuchs in den Startlöchern. Neben der vierzehnjährigen frisch gebackenen NRWTV-Kader-Athletin Carina Küstner wird auch in den nächsten Jahren von Talenten wie Lotta Kracht, Mina Shahab und Maite Küstner noch Einiges zu hören sein. Das Projekt "Erste Bundesliga", von der KTT-Herrenmannschaft bereits mit Erfolg in die Tat umgesetzt, dürfte beim Frauen-Team nicht mehr lange Zukunftsmusik bleiben.

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