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Ein Kttler auf Abwegen

Autor Lucas Abel:

Das letzte Jahr durfte ich im Rahmen des Weltwärts-Programms der Bundesregierung in Uganda verbringen. Vor Ort habe ich in einer staatlichen Primary School sowie in einem Kinderheim gearbeitet.
Nach umfassender Vorbereitung ging es im August 2019 los, vom ersten Moment an hat mich Uganda als ein Land mit vielen Gegensätzen fasziniert und gepackt. Skyscraper in der Hauptstadt Kampala vs. unberührte Natur im Busoga Distrikt. Slums und Subsistenzwirtschaft im Gegensatz zu Villen, Pools, Shopping Malls und Luxus-Restaurants. Moderne Autobahnen und Dirtroads. Fahrten in Limousinen oder auf alten Motorrädern.
Konkret habe ich vor Ort als Sportlehrer gearbeitet und war mit verantwortlich für das Bildungs- und Bewegungsprogramm eines Kinderheims. Es war spannend, das theoretische Wissen aus meinen Bachelorstudium nun anwenden zu können. Dabei konnte ich unglaublich viel von meinen ugandischen Kollegen lernen. Ich hatte so das Gefühl, das ich nach einer langen Lernphase zumindest gegen Ende ein wenig auf Augenhöhe mit meinen Kollegen zusammenarbeiten konnte. So ist oftmals ein gewinnbringender Mix aus deutschen und ugandischen Methodiken beispielweise im Sportunterricht entstanden. Für all die Geduld bin ich meinen Vorgesetzten vor Ort extrem dankbar. So konnte ich nicht nur von der fachlichen Expertise meiner Kollegen, sondern auch von ihrem kulturellen Background profitieren. Diese sehr wertschätzende Haltung von Menschen und deren Schaffen möchte ich auch in Deutschland weiter leben.
Neben meiner Arbeit habe ich natürlich auch meine Freizeit gut genutzt. Kampala hat ein fantastisches Nachtleben. Egal ob Partys im Studentenwohnheim der Makerere Universität, Roof Top Bars oder die breite Clublandschaft – da geht immer was. Zudem habe ich tatsächlich auch an zwei Cross Triathlons teilgenommen. Ich habe keine Safari gemacht oder Berggorillas gesehen weiß aber dafür wo ich in meinem Dorf, nach dem Schwimmen in den Sonnenaufgang im Nil den besten Kaffee und die besten Chapties bekomme (oft mein Start in den Tag vor der Arbeit).
Spätestens im Sommer 2020 geht es für mich vermutlich wieder zurück, da ich im Rahmen meiner Masterarbeit partizipativ mit allen beteiligten Partnern ein Konzept für eine Schule für Kids mit Behinderung erarbeite. Gleichzeitig bin ich zweiter Vorsitzender von EWAKA Deutschland e.V. geworden und engagiere mich weiterhin für die Organisation, für die ich schon in Uganda arbeiten durfte. Wir sind gerade dabei ein Sportzentrum mit integriertem Bildungszentrum gemeinsam mit lokalen Fachkräften zu bauen. Dafür könnten wir auch noch eure Unterstützung gebrauchen!
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